2021

  • 18.01.2021: Der Hauptausschuss der Gemeinde Märkische Heide stimmte der Empfehlung des Hauptausschusses zu und gab damit seine Zustimmung mit beträchtlichen Einschränkungen.
  • 14.01.2021: Der Bauausschuss behandelt den Sonderlandeplatz und gibt eine Empfehlung für den Bauausschuss. Mittlerweile stehen aber immer mehr Fehler in den Antragsunterlagen fest, so dass die Liste der Einschränkungen der Gemeinde weiter wächst. Dadurch dass die Mängel der Antragsunterlagen für alle ersichtlich sind, gibt es auch zwei Mitglieder, die noch nicht einmal bereit sind das Verfahren mit Einschränkungen zuzustimmen. Doch der Antrag wird mit harten Einschränkungen abgesegnet. 

2020

  • Der Ortsbeirat behandelt das Thema während ihrer Ortsbeiratssitzung. Nur durch massive Proteste und aufgrund das der Verfechter für den Sonderlandeplatz im Ortsbeirat keine Argumente dafür hatte, wurde der Sonderlandeplatz mit vielen Einschränkungen genehmigt.
  • Und mitten im Corona-Lockdown geht es wieder los: Anfang Dezember werden die Unterlagen für den neuen Sonderlandeplatz in Groß Leuthen veröffentlicht. 
  • 18.08.2020: Die Bild Zeitung Bremen veröffentlicht einen Zeitungsartikel zu einem der Antragssteller: Abgehoben, der Flughafenchef. Er fliegt zur Arbeit von Berlin nach Bremen. Dabei handelt es sich genau um den Antragssteller, der noch 2017 während der Gemeindevertretersitzung behauptete das niemals zu tun. Mit dem Flieger zur Arbeit!: Abgehoben, der Bremer Flughafenchef | Regional | BILD.de

2019

  • Mai 2019: Mehrere Flugplatzgegner kandidieren für die Gemeindevertreterwahl und schaffen es in die Gemeindevertretung oder in die Ausschüsse. Auch einer der Antragssteller stellt sich zur Wahl – schafft es aber nicht in die Vertretung

2018

2017

  • 21.01.2017: Erster Kenntniserhalt über die Entstehung einer Landebahn in Groß Leuthen. Der Antrag für die Landebahn ist zunächst auf ein Probejahr mit maximal 150 Starts- und Landungen gestellt
  • 23.01.2017: Erster Widerstand regt sich. Der Campingplatz Eurocamp Spreewaldtor legt Widerspruch gegen die Landebahn ein
  • 26.01.2017: Der Ortsbeirat Groß Leuthen behandelt während Ihrer Ortsbeiratssitzung das Thema. Der Ortsbeirat lehnt den Antrag nicht ab, stuft diesen aber als kritisch für Groß Leuthen ein. Hierzu berichtete auch die Lausitzer Rundschau: https://www.lr-online.de/lausitz/luckau/start-und-landebahn-polarisiert-gross-leuthen-33834876.html

Durch die Berichterstattung der Lausitzer Rundschau trat in den darauffolgenden Tagen ein großes Medieninteresse ein. Unter anderem berichtete der RBB, Bild-Zeitung, BZ, Tagesspiegel uvm. über das Thema

  • Am 04.02.2017: gab es das erste Treffen einiger Landebahngegner auf dem Eurocamp Spreewaldtor. Darunter war auch die Bürgerinitiative Klein Leuthen bewahren. Auch wurden mittlerweile neue Informationen zum Landeplatz bekannt:
    • Das Landesamt für Umwelt / Naturschutz hat eine positive Stellungnahme zum Landeplatz abgegeben
    • Die Antragssteller haben zusätzlich zum behandelnden Verfahren einen weiteren Antrag bei der Oberen gemeinsamen Luftfahrtbehörde Berlin & Brandenburg auf unbefristete Starts und Landungen gestellt. Dieser Antrag soll im Anschluss des ersten Verfahrens beantragt werden
  • Die Gemeindevertretersitzung wurde um einen Monat um diesen Tagesordnungspunkt verschoben
  • Der RBB Cottbus berichtet erstmals über die Landebahn und wird von Jäger Reinhard D. Schulz auf einen direkt neben der Landebahn stehenden Horst, der zu diesem Zeitpunkt von einem Wanderfalken besetzt war, hingewiesen. Der Horst ist seit 15 Jahren als geschützter Horst eingetragen.
  • 04.03.2017: Die beiden Antragssteller erhalten für einen Probe Start und Landung eine Genehmigung und macht daraus eine Werbeveranstaltung für seine Landebahn. Groß Leuthen wird aus dieser Veranstaltung in der Meinung Für oder Gegen den Flugplatz gespalten. Viele Einwohner sehen in der Landebahn eine Chance für Groß Leuthen, nachdem in der Vergangenheit im Ort sehr vieles negativ verlaufen ist.
  • 06.03.2017: Während der Sondergemeinderatssitzung der Märkischen Heide, wurde bekannt, dass das Ministerium für Umwelt / Naturschutz seine positive Stellungnahme zurückgezogen hat. Grund dafür war, dass durch den RBB Beitrag festgestellt wurde, dass sich ein geschützter Horst in direkter Nähe zur Landebahn befindet. Aufgrund der nun negativen Stellungnahme des Ministeriums, wurde das Verfahren beendet. Aus diesem Grund musste auch die Gemeindevertretung darüber nicht mehr entscheiden. Im Zuge dessen wurde auch das zweite Verfahren auf unbefristete Starts und Landungen eingestellt.
  • 14.03.2017: Trotz der nicht erhaltenden Erlaubnis und einem brütenden Wanderfalkens in der direkten Nähe der Landebahn, erhalten die Antragssteller für einen weiteren Probetag die Erlaubnis die Landebahn in Groß Leuthen zu nutzen. Engagierte Naturschützer stellen Ihre landwirtschaftlichen Maschinen auf der Landebahn ab, um den Probeflug zu verhindern. Der Pilot (einer der Antragssteller) gab später bei der Polizei zu Protokoll, dass er während des Anflugs Probleme mit seinem Oldtimerflugzeug erhalten habe. Der abgegangene Steuerknüppel habe ihn neben den auf der Landebahn positionierten landwirtschaftlichen Maschinen zu einer Notlandung gezwungen. Das vor Ort anwesende Ordnungsamt der Märkischen Heide rief daraufhin die Polizei. Der Pilot und Antragssteller stellte vor Ort Anzeige gegen schweren Eingriff in den Flugverkehr. Dieses Verfahren wurde durch die Staatsanwaltschaft später allerdings eingestellt.
  • Die Antragssteller begannen sofort damit ein erneutes Verfahren zu beginnen. Dieses Mal als Sonderlandeplatz. Für dieses Verfahren galt es allerdings erst die Frage zu klären, ob hierfür eine Umweltverträglichkeitsprüfung abgelegt werden muss.
  • Die Gemeindevertretung der Märkischen Heide wurde zu der Frage der Umweltverträglichkeitsprüfung am 28.08.2017 angehört. Die Gemeinde macht hierzu Ihre Meinung von der Entscheidung der Umweltministerien abhängig.
  • Am 09.09.2017 wird von den Flugplatzgegnern die Bürgerinitiative „Groß Leuthen entwickeln“ gegründet. Ziel der Bürgerinitiative war es nicht gezielt gegen den Landeplatz vorzugehen, sondern die Entwicklung Groß Leuthens voranzutreiben. Allen Flugplatzgegnern war aufgrund der gespaltenen Ortsbevölkerung klar, dass deren positive Neigung zum Flugplatz mit der negativen Entwicklung des Ortes zusammenhängt. In kürzester Zeit verlor Groß Leuthen erst eine Bankfiliale und später mit Supermarkt und dem Bäcker quasi die gesamte Infrastruktur des Ortes. Ziel der Bürgerinitiative war es, dass ein Ortsentwicklungskonzept durchgeführt wird
  • Mitte November 2017 schlossen sich auch die Flugplatzbefürworter der Bürgerinitiative Groß Leuthen entwickeln an. In den darauffolgenden Jahren konnte dann wirklich auf Druck der Bürgerinitiative ein Entwicklungskonzept aufgestellt werden, welches auch gefördert wurde.